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Website erstellen lassen – Was kostet das?

Die Webseite eines Unternehmens ist ihr Aushängeschild.

Wer erfolgreich sein will, dem bleibt in unserem hochgradig digitalisierten Zeitalter fast nichts anderes übrig, als eine eigene Website an den Start zu bringen. Und wer einerseits nicht das technische Know-How besitzt, um selbstständig eine gelungene Homepage zu programmieren, und andererseits aber trotzdem ein professionelles Ergebnis erzielen will und daher nicht Do-It-Yourself-Baukastensysteme benutzen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig, als auf einen Webdesigner oder eine Werbeagentur zurückzugreifen. Und das ist teuer – oder? Wir verraten Ihnen, was eine Webseite kosten darf und wann sich die Investition für Sie lohnt.

Eine allgemeine Antwort auf die Frage,

was eine Webseite kostet, gibt es nicht. Und Sie sollten Anbietern, die Ihnen pauschal ein Angebot machen, auch grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen. Denn: Der Preis einer Website muss individuell kalkuliert werden und ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Pauschalpreise (oft im Bereich einiger hundert Euro) deuten darauf hin, dass der Anbieter ebenfalls nur ein billiges Baukastensystem nutzt, das nicht auf Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann, Sie bei Google nicht unter die ersten Suchergebnisse bringt, weil keine SEO vorliegt, und vermutlich auch nicht das heutzutage so wichtige Responsive Design aufweist. Vertrauen Sie daher auf Werbeprofis, die individuell kalkulieren und Ihnen Optionen (SEO, Responsive Design, Pflegeverträge oder CMS anbieten.

Sehr einfache Webseiten

(mit keinen oder wenigen Unterseiten, also Seiten im Sinne von sogenannten Landingpages) sind schon im dreistelligen Bereich zu bekommen. Größere, komplexere Seiten, die neuste Techniken nutzen und nicht nur deutlich professioneller wirken, sondern auch technisch auf dem neusten Stand sind, werden dagegen eher im vierstelligen Bereich angesiedelt sein. Und falls Sie riesige Shopsysteme aufbauen möchten, um den ganz Großen Konkurrenz zu machen, müssten Sie sicherlich sogar einige zehntausend Euro in die Hand nehmen. Die denkbare Preisspanne ist also enorm. Um dennoch ungefähr einen Preisrahmen abstecken zu können, helfen die folgenden Fragen, die Ihnen einige der Faktoren aufzeigen, von denen der Preis einer Website abhängt.

 

  • Ergebnis – Wie groß, allumfassend und komplex soll das Ergebnis sein?
  • Unternehmen – Welche Größenordnung besitzt Ihr Unternehmen?
  • Ziel – Welche Zielgruppe versuchen Sie zu erreichen? Welche Zielsetzungen hat die Seite?
  • Technik – Welchen technischen Standards soll die Seite entsprechen?
  • Design – Ist bereits ein Design vorhanden? Gibt es ein Logo, einen Slogan, passende Bilder?
  • Inhalte – Sind bereits eigene Texte vorhanden? Was soll alles auf der Website zu finden sein?
  • Konkurrenz – Besteht Konkurrenz zu Mitbewerbern? Muss Ihr Webauftritt sich abheben?
  • Vermarktung – Soll die Seite in Suchmaschinen eingetragen oder anderweitig bekannt gemacht werden?

Diese und zahlreiche weitere Fragen wird ein professioneller Werbefachmann mit Ihnen zu Beginn Ihrer Zusammenarbeit klären, um dann auf der Basis des zu erwartenden Arbeitsaufwandes einen Kostenvoranschlag zu erstellen.

 

Website-erstellen-lassen-Was-kostet-das

 

Zu Ihrer Orientierung haben wir Ihnen nachfolgend einmal eine Beispielrechnung zusammengestellt:

Nehmen wir an, Sie möchten eine Website in Auftrag geben. Das Design soll schlicht und eher einfach, aber ansprechend sein und professionell wirken. Sie wollen sich von Mitbewerbern abheben und streben daher eine individuelle Lösung an. Wichtig ist Ihnen zudem, dass die Seite ein Responsive Design aufweist, damit sie auch von mobilen Geräten (Smartphones, Tablets etc.) problemlos aufrufbar ist. Das Menü soll einige Unterpunkte enthalten, die zu Unterseiten führen, unter denen Sie jeweils kurz, aber werbewirksam Ihre verschiedenen Arbeitsbereiche vorstellen lassen möchten. Eine Designvorlage ist nicht vorhanden, Textideen und –wünsche haben Sie, aber die Texte müssen noch verfasst werden. Eine Vermarktung Ihrer Seite ist nicht geplant.

 

  • In diesem Fall ist mit etwa 60 Stunden Arbeitsaufwand zu rechnen, die sich wie folgt zusammensetzen könnten:
  • Design: 20 Stunden Einrichten auf dem Server: 8 Stunden
  • Anlegen der Unterseiten: 20 Stunden Verfassen der Texte: 8 Stunden
  • Abschlusstests und Übergabe an Sie: 4 Stunden

Die meisten professionellen Webdesigner haben einen Stundenlohn zwischen 40 und 100 Euro. Das heißt also, je nach Anbieter kann eine Endsumme zwischen 2400 und 6000 Euro entstehen. Aber es können auch individuelle Vereinbarungen getroffen werden. Sprechen Sie uns also gern an, um mehr zu erfahren!

Und bedenken Sie immer: Wer billig kauft, kauft zweimal. Nur allzu oft betreuen wir Kunden, die sich von ihrer alten, wenig effektiven Webseite trennen möchten. Überlegen Sie also gut, ob Sie lieber von Anfang an etwas mehr investieren wollen, um unnötige Folgekosten zu vermeiden.

Unser Profi-Tipp:

Gerade das Verfassen werbewirksamer Texte ist eine Kunst für sich und längst nicht jedem Webdesigner in die Wiege gelegt. Wer designen kann, muss nicht texten können! Erkundigen Sie sich also, wer in der jeweiligen Agentur die Werbetexte verfasst, und lassen Sie sich Referenzen geben. Unsere Erfahrung zeigt: Besonders gute Werbetexter sind diejenigen, die ein entsprechendes Studium absolviert haben, zum Beispiel im Bereich der Germanistik oder Kommunikationswissenschaften.

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